TANTRIC FLOWER No. 1
TANTRIC FLOWER No. 1
TANTRIC FLOWER No. 1
TANTRIC FLOWER No. 1
  • Lade das Bild in den Galerie-Viewer, TANTRIC FLOWER No. 1
  • Lade das Bild in den Galerie-Viewer, TANTRIC FLOWER No. 1
  • Lade das Bild in den Galerie-Viewer, TANTRIC FLOWER No. 1
  • Lade das Bild in den Galerie-Viewer, TANTRIC FLOWER No. 1

TANTRIC FLOWER No. 1

Normaler Preis
6.000,00 €
Sonderpreis
6.000,00 €
Normaler Preis
Ausverkauft
Einzelpreis
pro 
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

  • UNIKAT
  • Acryl mit Epoxy Coating auf EPS Hartschaum
  • 118 x 123 cm

Fragen zum Kunstwerk? Kontaktiere uns hier:

Lieferung mit Spedition nach Vereinbarung

 

Dem rauen und kraftvollen Wirken mit Säge und Holz steht die präzise Verwendung von künstlichen Materialien entgegen. Für seine farbstarke Collagen bedient sich Hushan bei den Rohstoffen der Handwerker, die Surfbretter anfertigen. Auf einer Basis aus Hartschaum vereint er Farbe mit Ausschnitten aus Zeitschriften, Wissenschaftspublikationen und Surfkultur. „Eigentlich alles, was mir Spaß macht. Auch Bilder aus dem Internet.“ Lage um Lage wird mit genau dem Kunstharz versiegelt, das auch Surfbrettern die Stabilität verleiht. Das Aufschichten von Pigmenten und Ebenen gibt den Bildern einen räumlichen Effekt, der die Grenze zwischen Zwei- und Dreidimensionalität verwischt.

                                                            


Foto Heike Bleck

Hans Hushan`s RAW POP dekonstruiert die Popblase durch ein archaische, expressiv-abstrakte Brechung mittels klassischer crossingover Techniken in der Gegenüberstellung verschiedener Medien wie Malerei, Fotografie und Skulptur, in der gängige Klischees gebeugt, entlarvt oder neu besetzt werden.
Massenhaft gemalte Bilder und eine Flut von digital erzeugten Fotos sind selbst zu Klischees von „Kunst“ geworden.

Die Bilderflut der Massenmedien entwertet den Inhalt des Bildes, das Hushan darum einer gezielten Brechung unterzieht, in der die Fragmente neu zusammengestzt und kulturhistorische Ebenen zu einer neuen Komplexität collagiert werden und dadurch so am Ende einen mythischen Bedeutungsgehalt zurückgewinnt, wobei er Fragen wie der nach Bildbedeutung und Bildbeliebigkeit gegeneinander ausspielt und damit zugleich spielerisch aber auch recht roh umgeht.